20.02.2012
20. Februar 2011: München wird Deutschlands Basketball-Hauptstadt

Wir schreiben den 20. Februar 2011. Am 21. Spieltag der ProA-Saison 2010/2011 liegen die Basketballer des FC Bayern München unangefochten an der Tabellenspitze und die „Mission Aufstieg" geht in die entscheidende Phase. Die beeindruckende Bilanz der Bayern: 20 Siege und nur eine einzige Niederlage. Ausgerechnet gegen die s.Oliver Baskets aus Würzburg, dem ärgsten Verfolger in der Liga, musste sich das Team von Dirk Bauermann im Hinspiel geschlagen geben.
Im anstehenden Rückspiel in München wollten die Bayern nun ihre Revanche für die bittere Niederlage auskosten. „Das Basketball-Spiel des Jahres", so titelten die Tageszeitungen in der Region. Das Interesse am bayerischen Duell war unglaublich. Um dem öffentlichen Hype gerecht zu werden, vereinbarte man eigens mit der Münchner Olympiapark GmbH die Spielverlegung von der damaligen Heimspielstätte, dem Olympia-Eissportstadion, in die 12.200 Zuschauer fassende Münchner Olympiahalle. Der Andrang der Fans übertraf alle Erwartungen. Wochen vor dem Aufeinandertreffen waren alle 12.200 Karten bereits restlos vergriffen. Ein neuer Zuschauerrekord in der 2. Basketball Bundesliga - und die Zuschauer wurden nicht enttäuscht.
"Suche 2 Karten!" - mit diesem Schild stand ein junger Mann am besagten Tag vor der Münchner Olympiahalle, und er war beileibe nicht der Einzige, der die große Begeisterung für Basketball verkörperte. Alle Ränge und Plätze in der Olympiahalle waren restlos besetzt. Selbst am oberen Rand drängelten sich Zuschauer auf den Stehplätzen aneinander, um das Spielgeschehen weit unten verfolgen zu können. Im VIP-Bereich tummelte sich die Prominenz.
Die Bayern starteten sensationell mit einem 7:0-Lauf ins Spiel und gewannen das erste Viertel mit 31:14. Topscorer Jonathan Wallace (22 Punkte) verwandelte einen Wurf nach dem anderen. Doch die Würzburger kamen noch einmal in Schlagweite. Angeführt vom überragenden Spielmacher Lee Jeka holten sie Punkt um Punkt auf. Frenetisch angefeuert von rund 2.000 mitgereisten Fans kämpften sich die Unterfranken bis auf sieben Punkte heran (58:51). Drei Minuten vor dem Ende versenkte Jeka einen weiteren Dreier und verkürzte auf 68:67. Der Sieg der Bayern befand sich auf des Messers Schneide. Doch Dirk Bauermann setzte in dieser Phase auf seine erfahrensten Kräfte: Steffen Hamann ergriff die Initiative, zog entweder selbst zum Korb oder fand einen besser postierten Mitspieler. Ein Tip-In von Beckham Wyrick, eine Minute vor Ablauf der Spielzeit, brach den Widerstand der Würzburger endgültig. Nach der Schlusssirene und dem 82:75-Sieg der Bayern stand fest: Basketball ist in München angekommen. Nicolas Grundmann, der Geschäftsführer der zweiten Basketball-Bundesliga, sagte nach dem Spiel: „Heute ist München die Basketball-Hauptstadt Deutschlands." Spätestens seit diesem Tag wächst und gedeiht die Liebe der Münchner zum Basketball. Im Jahr 2011 besuchten mehr als 100.000 Zuschauer die Heimspiele des FC Bayern München - das gab es in der bayrischen Landeshauptstadt noch nie.
Wer in dieser Spielzeit noch ein Heimspiel des FC Bayern München live im Audi Dome miterleben möchte, sollte sich beeilen. Für die verbleibenden fünf Partien der Beko BBL-Hauptrunde sind die Karten bereits knapp. Am 18. März kommt es im Audi Dome zu einer Neuauflage des Duells gegen die s.Oliver Baskets. Das Spitzenspiel gegen den amtierenden Deutschen Meister und Pokalsieger Brose Baskets aus Bamberg ist bereits ausverkauft. Das nächste Heimspiel findet am 04. März (16 Uhr) gegen die Artland Dragons statt.
Im anstehenden Rückspiel in München wollten die Bayern nun ihre Revanche für die bittere Niederlage auskosten. „Das Basketball-Spiel des Jahres", so titelten die Tageszeitungen in der Region. Das Interesse am bayerischen Duell war unglaublich. Um dem öffentlichen Hype gerecht zu werden, vereinbarte man eigens mit der Münchner Olympiapark GmbH die Spielverlegung von der damaligen Heimspielstätte, dem Olympia-Eissportstadion, in die 12.200 Zuschauer fassende Münchner Olympiahalle. Der Andrang der Fans übertraf alle Erwartungen. Wochen vor dem Aufeinandertreffen waren alle 12.200 Karten bereits restlos vergriffen. Ein neuer Zuschauerrekord in der 2. Basketball Bundesliga - und die Zuschauer wurden nicht enttäuscht.
"Suche 2 Karten!" - mit diesem Schild stand ein junger Mann am besagten Tag vor der Münchner Olympiahalle, und er war beileibe nicht der Einzige, der die große Begeisterung für Basketball verkörperte. Alle Ränge und Plätze in der Olympiahalle waren restlos besetzt. Selbst am oberen Rand drängelten sich Zuschauer auf den Stehplätzen aneinander, um das Spielgeschehen weit unten verfolgen zu können. Im VIP-Bereich tummelte sich die Prominenz.
Die Bayern starteten sensationell mit einem 7:0-Lauf ins Spiel und gewannen das erste Viertel mit 31:14. Topscorer Jonathan Wallace (22 Punkte) verwandelte einen Wurf nach dem anderen. Doch die Würzburger kamen noch einmal in Schlagweite. Angeführt vom überragenden Spielmacher Lee Jeka holten sie Punkt um Punkt auf. Frenetisch angefeuert von rund 2.000 mitgereisten Fans kämpften sich die Unterfranken bis auf sieben Punkte heran (58:51). Drei Minuten vor dem Ende versenkte Jeka einen weiteren Dreier und verkürzte auf 68:67. Der Sieg der Bayern befand sich auf des Messers Schneide. Doch Dirk Bauermann setzte in dieser Phase auf seine erfahrensten Kräfte: Steffen Hamann ergriff die Initiative, zog entweder selbst zum Korb oder fand einen besser postierten Mitspieler. Ein Tip-In von Beckham Wyrick, eine Minute vor Ablauf der Spielzeit, brach den Widerstand der Würzburger endgültig. Nach der Schlusssirene und dem 82:75-Sieg der Bayern stand fest: Basketball ist in München angekommen. Nicolas Grundmann, der Geschäftsführer der zweiten Basketball-Bundesliga, sagte nach dem Spiel: „Heute ist München die Basketball-Hauptstadt Deutschlands." Spätestens seit diesem Tag wächst und gedeiht die Liebe der Münchner zum Basketball. Im Jahr 2011 besuchten mehr als 100.000 Zuschauer die Heimspiele des FC Bayern München - das gab es in der bayrischen Landeshauptstadt noch nie.
Wer in dieser Spielzeit noch ein Heimspiel des FC Bayern München live im Audi Dome miterleben möchte, sollte sich beeilen. Für die verbleibenden fünf Partien der Beko BBL-Hauptrunde sind die Karten bereits knapp. Am 18. März kommt es im Audi Dome zu einer Neuauflage des Duells gegen die s.Oliver Baskets. Das Spitzenspiel gegen den amtierenden Deutschen Meister und Pokalsieger Brose Baskets aus Bamberg ist bereits ausverkauft. Das nächste Heimspiel findet am 04. März (16 Uhr) gegen die Artland Dragons statt.
Beko BBL-Playoffs Artland Dragons vs. FCB
17.05.2012 - 17:05 Uhr - 5. Viertelfinalspiel


